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Das Video zu „Wenn die Wüste grün wird“

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Durch konkrete Lebenshilfe kultur- und religionsübergreifend die Freundschaft und das friedliche Zusammenleben der Völker auf diesem wertvollen Planeten Erde mitzugestalten, das ist unser Anliegen.

 

15 HA Agrarland in Bir El Gabal/Dakhla und ein familiäres Gästehaus werden seit April 2015 ganzjährig durch eine SOLARBETRIEBENE Pumpe mit Wasser versorgt. Dies wird zukünftig 8 Großfamilien weitgehend ernähren , die nach dem wirtschaftlichen Einbruch in Ägypten mit großer Hoffnung und hartem Arbeitseinsatz steinigen Wüstenboden in fruchtbares Ackerland verwandelten. Dies war bis dahin immer wieder gefährdet durch die mangelhafte STROM- und damit WASSERVERSORGUNG für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Durch intensiven persönlichen Einsatz aller und durch die Hilfe von Freunden konnte diese notwendige Anlage gebaut und teilfinanziert werden.

Wüstenboden wird fruchtbar, wenn er Wasser bekommt. Und fruchtbares Land bietet Hoffnung auf Nahrung und Überleben.

So schlossen sich vor ca. 7 Jahren acht Großfamilien und das BirElGabal-Gästehaus zu einer Nutzungsgemeinschaft zusammen und pachteten Wüstenland von der Regierung.

Da ich selbst seit 12 Jahren in der Nähe ein Seminarhaus betreibe und in den Wintermonaten vor Ort lebe, liegt mir die Freundschaft mit den dortigen Bewohnern am Herzen. Und auch ihre Sorgen und Nöte sind mir sehr vertraut.

Gemeinsam gelang es uns damals, mit finanzieller Unterstützung des Freundeskreis Bir El Gabal aus Deutschland, einen neuen Brunnen bohren zu lassen. Inzwischen sind in mühevoller Arbeit unter Einsatz aller verfügbarer Resourcen ca. 15 HA Wüstenboden in Agrarland verwandelt. Die Arbeit auf den noch steinigen Feldern ist mühsam, aber die ersten Ernten sind eingefahren und die Hecken, die Schutz vor den Sandstürmen im Sommer geben sollen, wachsen nun langsam heran. Um die Felder regelmäßig mit Wasser zu versorgen wurde ein Generator eingesetzt, da die Stromversorgung sehr unzuverlässig war. Aber nach dem wirtschaftlichen Einbruch im Zuge der Revolution war Diesel entweder nicht zu bekommen oder unerschwinglich teuer. Die Durchhaltenergie der ägyptischen Menschen – trotz vieler Rückschläge – ist immer wieder bewundernswert. Wir suchten nach einer effektiven und nachhaltigen Lösung.

Gerne nahmen wir deswegen – trotz aller finanziellen Unsicherheit – das Angebot einer jungen ägyptischen Solarfirma an, auf dem vorhandenen Gelände eine ausreichend große Photovoltaikanlage aufzustellen und zu testen. Sie dient auch als Demonstrationsobjekt für weitere Interessenten an Solarenergie.

Inzwischen arbeitet diese Anlage hervorragend und in diesem extrem heißen Sommer 2015 war die Wasserversorgung erstmals gesichert. Herr Shaffik vom Gästehaus ist gleichzeitig auch Agraringenieur. Er hat sich sehr in die neue Technik eingearbeitet und immer wieder führt er interessierte Landwirte, die an Photovoltaik interessiert sind, durch das Gelände, um für diese neue nachhaltige Energieversorgung zu werben.

Durch Mithilfe des Freundeskreises sowie einem Zuschuß der Deutschen Botschaft in Kairo, die das Projekt sehr lobte, konnten wir nun die Anlage erwerben und bisher etwa die Hälfte der Kosten von 45.000 Euro aufbringen für die Voltaikanlage und eine erforderliche Eisenfilteranlage. Des Weiteren konnten wir durch eine Crowdfunding-Kampange auf der Website „ecocrowd“ der deutschen Umweltstiftung 5.250 Euro sammeln.

Das Projekt auf Ecocrowd

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